Privatschule für´s eigene Kind?

Deutschlandweit gibt es mittlerweile mehr als 5600 Privatschulen. Die Träger dieser Schulen sind zum einen kirchliche Organisationen, Sozialwerke oder Personengesellschaften, zum anderen auch Privatpersonen. Die Verantwortlichkeit für Lehrpersonal und auch für das Konzept liegt beim Träger selbst. Der Erfolg vieler Privatschulen wird häufig damit erklärt, dass die Schulen das Privileg der Auslese haben. Das bedeutet, sie dürfen sich die Schüler selbst aussuchen. Passt eine Familie nicht zur Weltanschauung oder zum pädagogischen Konzept, so darf sie den Schüler, beziehungsweise die Schülerin abweisen.

Staatliche Schulen werden negativ gesehen
Der Zulauf an privaten Schulen erklärt sich unter anderem auch durch das Kuddelmuddel im staatlichen Schulsystem. Reform hin und Reform her, Pisa bringt schlechte Ergebnisse für deutsche Schulen und die Klassengrößen dehnen sich ins Unendliche. Nein, die Eltern möchten, dass ihre Kinder zielstrebig und effektiv geschult werden in kleinen Klassen mit motivierteren Lehrkräften und auch mit individueller Unterstützung. Die Schüler von heute müssen stark gemacht werden für die Anforderungen des Berufslebens morgen. Da Privatschulen gleich zu sehen sind wie Wirtschaftsunternehmen, die auf ihren Gewinn aus sind, ist meist mehr Engagement in Bezug auf die ordentliche Ausbildung der Schüler vorhanden, als in staatlichen Schulen. Kundenzufriedenheit ist das Lösungswort. Die Eltern sollen wissen, dass sie Gutes für die Bildung ihres Kindes tun. Deshalb sind auch immer mehr Eltern bereit Geld in die Schulausbildung zu investieren. Durch die bessere Liquidität der Privatschulen können auch mehr und bessere Lehrmittel angeschafft werden, Gerade im Bereich der neuen Medien bietet dies einen gewaltigen Vorteil gegenüber den finanziellen Möglichkeiten der staatlichen Schulen.

Privatschulen kosten viel Geld
Das Schulgeld beträgt in der Regel etwa zwischen 150 und 200 Euro monatlich. Es gibt aber durchaus Eltern, die einen Betrag von einigen Tausend Euro bezahlen. Wird eine Privatschule vom Staat als Ersatzschule anerkannt, so wird eine staatliche Hilfe von in der Regel 60 Prozent der Kosten. Handelt es sich um eine Ergänzungsschule, so werden keine staatlichen Zuschüsse bewilligt. Möchte man seinem Kind dennoch die Bildung auf einer ganz bestimmten Privatschule ermöglichen und die Schule würde das Kind auch begrüßen, so soll dies nicht an fehlender Liquidität scheitern. Es gibt flexible Immobilien-Finanz-Konzepte, wie etwa Liquityfirst (http://www.liquityfirst.org), die Eltern helfen, ihrem Kind den richtigen schulischen Weg zu ebnen.

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