Leben mit drei Generationen – Oma, wie war das eigentlich früher?

Das Thema „altersgerechtes Wohnen“ wird nicht nur aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung immer wichtiger. Heute sind Senioren häufig auch im hohen Alter noch rüstig – sie können es sich daher leisten, länger in der lieb gewonnenen Wohnung zu bleiben und die eigene Familie so oft wie möglich zu sehen. Hierfür sind beispielsweise Mehrgenerationenhäuser wunderbar geeignet. Doch müssen dabei auch einige Vorkehrungen getroffen werden, damit sich das seniorengerechte Wohnen so günstig wie möglich erweist.


Mehrgenerationenhäuser werden immer beliebter

Das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach bietet für jeden der Beteiligten zahlreiche Vorteile. Die Großeltern beispielsweise sind so nah als möglich mit ihren Kindern und Enkelkindern zusammen und erleben den Werdegang der Kleinen hautnah mit. Und nicht wenige freut es, ihren Nachfahren etwas von dem wertvollen Erfahrungsschatz mitgeben zu können. Für die Eltern stellt das Zusammenleben mit den Großeltern unter einem Dach darüber hinaus eine wertvolle Hilfestellung dar: So können diese tatkräftig im Alltag mithelfen und die Eltern gezielt durch die teilweise Übernahme der Betreuung entlasten. Dies ist nicht zuletzt aufgrund der immer noch mangelhaft ausgebauten Kinderbetreuungsangebote eine unschätzbare Hilfeleistung. Und nicht zuletzt profitieren die Enkel von dem Zusammenleben mit den Großeltern: So können sie nicht nur spannende Ausflüge mit Oma und Opa unternehmen, sondern auch viel von dem Leben damals erfahren.


Barrierearmes und seniorengerechtes Wohnen – was muss beachtet werden?

Kein Wunder, dass Mehrgenerationenhäuser immer beliebter werden. Leider ist ein Großteil der Wohnungen dabei keineswegs optimal auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingestellt – neben den vielen Treppen lauern auch in den Wohnungen selbst etliche Gefahrenstellen wie Schwellen an den Eingangstüren oder am Balkon. Auch die Bäder stellen beispielsweise mit geschlossenen Badewannen eine große potenzielle Gefahrenzone dar. Es tut also not, unter anderem zu hohe Türschwellen zu eliminieren sowie auch einen weitestgehend bodengleichen Zugang sowohl nach innen als auch nach außen zu achten. Darüber hinaus sollte auch das Bad an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Hierbei nützlich sind beispielsweise zusätzliche Haltegriffe, ein rutschfester Bodenbelag sowie eine bodengleiche Dusche samt Duschsitz oder Badewannenlifter.

Mittlerweile gibt es glücklicherweise immer mehr Anbieter, welche die Ruheständler dabei unterstützen, die vier Wände seniorengerecht und barrierearm umzubauen. Ein bekanntes Beispiel hierbei ist die Deutsche Annington, welche Senioren nicht nur bei dem Umbau der Wohnung unterstützt. Dies erstreckt sich nicht nur auf den Umbau der jeweiligen Wohnung, sondern auch darüber hinaus: In Kooperation mit dem Arbeiter Samariter-Bund (ASB) berät sie ihre Kunden bei sozialen Fragen, sorgt für Einkaufs- sowie Mahlzeitendienste und kümmert sich im Pflegefall um Hilfen. Mit diesen Vorkehrungen wird es möglich, noch lange in den eigenen vier Wänden, umgeben von der Familie, wohnen zu bleiben.

Bild: korkey  / pixelio.de

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